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Mein Kind ist Verstopft, Was Soll Ich Tun?

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Jeder kackt. Aber manchmal gehen wir nicht, wenn wir es brauchen oder oft genug.

Erwachsene wissen normalerweise, wann sie verstopft sind und wie sie damit umgehen sollen. Wir nehmen ballaststoffreiche Lebensmittel zu uns und nehmen manchmal ein Ballaststoffpräparat oder ein Abführmittel.

Kleine Kinder können Ihnen oft nicht sagen, wann sie verstopft sind. Sie merken nicht, dass es nur schlimmer wird, wenn sie nicht gehen. Und wenn der Stuhlgang immer schmerzhafter wird, halten Kinder ihn oft länger zurück, was zu einem Teufelskreis führt.

Wie oft sollte mein Kind kacken?

Genau wie die Darmmuster bei Erwachsenen variieren, tun sie dies auch bei Kindern. Was für Ihr Kind normal ist, ist möglicherweise nicht das, was für ein anderes Kind normal ist.

Nach Angaben der American Academy ob Pädiatrisch (AAP) haben die meisten Kinder ein- oder zweimal täglich Stuhlgang. Andere Kinder können 2 bis 3 Tage oder länger gehen, bevor sie einen normalen Stuhlgang absolvieren.

Sie wird irgendwann gehen, oder?

Sie können denken, dass Ihr Kind irgendwann kacken wird. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Wenn Ihr Kind tagelang ohne Stuhlgang geht, kann der Stuhl trocken und hart werden und im Dickdarm stecken bleiben. Je länger der Stuhl im Darm bleibt, desto größer, fester und trockener wird er. Diese großen Stühle können den Mastdarm dehnen, und Ihr Kind hat möglicherweise nicht mehr das Bedürfnis, am Stuhl vorbeizukommen.

Aufprallender Stuhl blockiert den Weg für neuen Abfall, der den Körper verlässt, wodurch er sich stützt. Manchmal kann nur Flüssigkeit um den Stuhl herum gelangen und auf die Unterwäsche Ihres Kindes gelangen. Der Stuhl, der festsitzt, kann zu groß werden, um ohne Einlauf, Abführmittel oder andere Behandlung durchzugehen. Dieses Problem nennt man Enkopresis.

Wie können Sie feststellen, ob Ihr Kind verstopft ist?

Verstopfung ist ein häufiges Problem bei Kindern. Ein Kind mit Verstopfung kann Stühle haben, die schwer, trocken und schwer oder schmerzhaft zu passieren sind. Diese Stühle können täglich auftreten oder weniger häufig sein. Verstopfungssymptome können sein:

  • Viele Tage ohne normalen Stuhlgang
  • Harte Stühle, die schwer oder schmerzhaft zu passieren sind
  • Bauchschmerzen wie Bauchschmerzen, Krämpfe oder Übelkeit
  • Rektale Blutungen aus Tränen, genannt Fissuren
  • Verschmutzung
  • Schlechter Appetit
  • Cranky Verhalten

Verstopfung ist bei Säuglingen selten, kann aber zu einem Problem werden, wenn Ihr Baby feste Nahrung zu sich nimmt. Eine Möglichkeit, um festzustellen, ob Ihr Baby verstopft ist, besteht darin, weniger als einmal am Tag einen festen Stuhl zu haben.

 

Verstopfung bei Kleinkindern und älteren Kindern ist häufiger. Sie können Episoden von krampfartigen Bauchschmerzen haben, die nach einem großen Stuhlgang verschwinden. Sie können sehen oder bemerken, dass Ihr Kind es verletzt.

Was Verursacht Verstopfung?

Verstopfung kann darauf zurückzuführen sein, dass Ihr Kind nicht genügend Ballaststoffe oder Flüssigkeit zu sich nimmt oder dass es seine Ernährung ändert. Wenn Ihr Kind zum Beispiel kürzlich krank war und keinen Appetit hatte, kann es sein System aus dem Gleichgewicht bringen.

Verstopfung kann eine Nebenwirkung einiger Medikamente sein oder auf bestimmte Erkrankungen wie Hypothyreose zurückzuführen sein. Änderungen im Tagesablauf Ihres Kindes, wie z. B. Reisen oder Stresssituationen, können sich auch auf die Darmfunktion Ihres Kindes auswirken.

Eine andere Ursache für Verstopfung, die schwieriger zu behandeln sein kann, ist das Zurückhalten. Ihr Kind kann aus verschiedenen Gründen seinen Stuhl zurückhalten. Möglicherweise möchte sie Schmerzen vermeiden, wenn sie an einem harten Stuhl vorbeikommt, oder sie fühlt sich nicht wohl, wenn sie nicht zu Hause ist. Einige Kinder möchten einfach keine Spielpause einlegen. Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren werden oft zurückgehalten, weil sie sich mit Fragen der Unabhängigkeit und Kontrolle befassen.

Wie wird Verstopfung behandelt?

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind verstopft ist, sprechen Sie zuerst mit dem Hausarzt Ihres Kindes. Verwenden Sie kein rezeptfreies Abführmittel, ohne vorher den Arzt gefragt zu haben, da Abführmittel bei unsachgemäßer Anwendung für Kinder gefährlich sein können.

Verstopfung ist in der Regel vorübergehend und kann behandelt werden. Möglicherweise empfiehlt der Arzt Ihres Kindes, der Ernährung Ihres Kindes ballaststoffreichere Lebensmittel hinzuzufügen und mehr Wasser zu trinken. Ballaststoffe sind ein wichtiger Nährstoff, der den Verdauungstrakt in Bewegung hält. Die Faserempfehlungen richten sich nach dem Alter und Gewicht Ihres Kindes.

Wenn die Situation komplizierter ist, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise an einen pädiatrischen Gastroenterologien verweisen. In einigen Fällen muss Ihr Kind möglicherweise einen medizinischen Test, z. B. eine Röntgenaufnahme, durchführen lassen, bevor der Arzt die Behandlung empfehlen kann. Manchmal wird ein Abführmittel oder ein Stuhlweichmacher empfohlen.

Wie können Sie Verstopfung bei Ihrem Kind vorbeugen?

Sie können Ihrem Kind helfen, die richtigen Darmgewohnheiten zu entwickeln:

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind viel Wasser trinkt und ballaststoffreiche Lebensmittel isst. Gute Faserquellen sind Gemüse, Obst, Bohnen, Erbsen, Nüsse, ballaststoffreiches Vollkornbrot und Getreide.
  • Helfen Sie Ihrem Kind, einen regelmäßigen Toilettengang einzurichten. Bringen Sie Ihr Kind zum Beispiel etwa 20 Minuten nach dem Essen ins Badezimmer.
  • Machen Sie sich mit den normalen Darmmustern Ihres Kindes vertraut, damit Sie die Verstopfung im Griff haben. Fragen Sie Ihren Arzt, was zu tun ist, wenn Ihr Kind seit einigen Tagen keinen Stuhlgang mehr habt.

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